Freitag, 29. August 2014

29. Dezember 2013 - Gesäusel


Toleranz-Gesäusel

„Krieg und Frieden“ - im Sinne der Jesuiten - als Soldaten Jesu ... Diese Toleranz gern ... Toleranz, Duldsamkeit, Gelten-lassen und Gewähren-lassen fremder Überzeugungen ... das ist immer eine Diskussion, ein Kampf der Gedanken.  Deshalb als Leitspruch: Erkennen. TOLERANZ. Das ist ein Wort, bei dem die Deutschen gern flennen (nach ihrer schrecklichen Verbrechen) - “Nathan der Weise” als Taschentuch für Intellektuelle.   Eines   der dümmsten Dramen, das ich  kenne. Wer sein Theater voll haben will, muss Nathan spielen. Das hat nichts mit dem Judentum, dem Christum oder den Islam zu tun – hat nichts mit der Geschichte dieser Religionen zu tun. Als das Theater Heilbronn mit Nathan in  Israel spielte, was das Theater fast leer. Anders gesagt: Die Juden haben nichts mit dem „Nathan“ am Hut – und die Muslime auch nicht. Das hat nur etwas mit deutschem Denken zu tun. Viel lieber ist mir Shakespeares  „Kaufmann von Venedig.. Diese Aufklärung? – Nee. Der “Sturm und Drang” ist mir viel lieber. “Nathan” hat nichts mit Aufklärung zu tun,  sondern mit dem heftigen Streit zwischen dem protestantischen, lutherischen  Pfaffen aus Hamburg namens Johann Melchior Goeze und dem schlechten Theaterdichter Lessing. Hysterisches Geschrei – und Flennen:  Streit zwischen hysterischen Weibern auf dem Flur  ...  im Gegensatz dazu:  der Jesuiten-Staat in Südamerika. Das ist Aufklärung, die den Mächtigen weh tat ... deshalb  zerstörten die Kirche in Rom und die Mächtigen (Adel) in Südamerika diesen wunderbaren Utopia-Staat mit Jesuiten/Indianern. Dagegen ist “Nathan” nur Toleranz-Gesäusel  ... Wir leben nicht im Himmel und auch nicht in der Hölle - auf unserer Erde, sondern wir kämpfen – wie Guerilla-Kämpfer ... und um was? Das ist meine bohrende  Frage, mit der ich nach eine Antwort schon lebenslang suche... siehe Ernst Jünger, siehe Robert Spaemann ...

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